Paul Atkins schnappt sich in Nashville das Mikro. Zack. SECs ‘Regulation Crypto’-Vorschlag? Unterwegs zum Weißen Haus. Aktuell.
Zurück zum Überblick. CoinDesk erfährt montags davon. Die SEC bastelt an ihrem Krypto-Spielbuch – trennt Wertpapiere von Nicht-Wertpapieren wie ein Metzger unter Zeitdruck. Ausnahmen beim Fundraising. Startup-Sonderregelungen. Alles unter dem verstaubten Securities Act von 1933.
Atkins packt aus. „Wir freuen uns auf Rückmeldungen und alles Weitere“, sagt er zu CoinDesk. „Es handelt sich nicht um eine Regel im engeren Sinne, aber klar müssen wir wissen, wie sie funktioniert und ob jemand Probleme damit hat.“
„We’d love to have reactions and everything else,“ he said. „It’s not a rule as such but obviously we need to know how it’s functioning and if people have problems with it or not.“
Fair für Startups und Etablierte, betont er. Experimentiert meinetwegen, Kinder – in unserem Rahmen. Süß.
Aber die bittere Wahrheit, die keiner brüllt: Das stinkt nach den Geburtswehen des 1933er-Gesetzes. Damals gebar Panik nach dem Crash Regeln, die Kleinvieh verhungern ließen, während Wall Street schmauste. 90 Jahre später. Krypto ist der Wilde Westen, den sie einzäunen wollen. Mein kühner Tipp? Diese ‘Ausnahme’ wirft mehr Anwälte als Liquiditäts-Pools ab.
Was steckt wirklich in SECs Krypto-Reg-Vorschlag?
Kurz: Abgrenzungen. Transaktionen, die Wertpapier schreien, kriegen den Hammer. Andere? Können vielleicht frei atmen.
Ausführlicher – es geht um Regelungen beim Fundraising. Startup-Ausnahmen kommen. Atkins kündigt bald eine ‘Innovations-Ausnahme’ an. Fair gestaltet, schwört er. Etablierte zerquetschen keine Neulinge.
Der Clou? Die SEC düst einfach los, Kongress hin oder her. Atkins: „Ich denke, wir haben genug Fahrt drauf, auch ohne zu wissen, was die Midterms bringen – obwohl ich natürlich einen freundlichen Kongress will. Sie können Reißnägel auf die Straße werfen, aber uns nicht wirklich bremsen.“
Trockener Humor-Alarm: Reißnägel vor die Reifen? Kongress-Spezialität. Midterms rücken näher. Krypto als Wahlprügel.
Und am selben Nashville-Tag? Sen. Bill Hagerty (R-Tenn.) trommelt für den CLARITY Act auf. Vanderbilt-Gipfel. Er prognostiziert Grünes Licht vom Bankenausschuss bis Ende April. Ganzer Senat? Vielleicht.
„There’re several issues still outstanding, I think none of them are insurmountable, and we will get to a point I believe in April that we’ll have it out of the banking committee,“ Hagerty said. „There’s still a lot more work to do.“
Früher gestockt wegen Stablecoin-Zinsen. Börsen, die Rewards zahlen? Krypto-Puristen zoffen mit Bankern wie entfremdete Eltern.
Rettet der CLARITY Act vom Kongress Krypto vor SEC-Fängen?
Schaut hin. Hagerty optimistisch. Arbeitsperiode startet am 13. April. Gesetz könnte Senat bis Monatsende erreichen.
Aber – dickes Aber – Streitpunkte bleiben. Zinsen auf Stablecoins? Das ist die Granate. Krypto will Freiheit; Banken wollen Gräben.
Besonderer Twist: Erinnert an Dodd-Frank? Sollte 2008 reparieren. Stattdessen blähten Regeln auf, zerdrückten Volksbanken. CLARITY riecht ähnlich – bipartisanische ‘Lösung’, die nichts löst, nur Riesen festigt. Vorhersage: Verdünnt und durch, SEC pflügt weiter.
Atkins zuckt bei Gesetzgebern die Achseln. SEC hat Fahrt. Reißnägel? Wir slalom drumrum.
Skeptikers-Blick: Dieses Duo – SEC-Solo plus kongressielle Backup-Sänger – schreit nach abgestimmter Show. White House Office of Information and Regulatory Affairs (OIRA) nickt ab, Vorschlag erscheint. Öffentliche Kommentare fluten rein. Spülen. Wiederholen.
Startups, anschnallen. ‘Fair’-Ausnahmen klingen gut. Geschichte sagt: Etablierte nutzen sie zuerst aus.
Warum zählt SEC Krypto-Regulierung für eure Brieftasche?
Krypto sind keine Spielzeuge. Billionen schwappen rum. Klare Linien bedeuten legale DEXes. Oder endlose Klagen.
Atkins drängt aufs Experimentieren. Tol