FLI beschäftigt 35 hauptamtliche Mitarbeiter in den USA und Europa und befasst sich seit 2014 mit KI-Risiken. In der vergangenen Woche analysierten sie das National Security Memorandum des White House zur Künstlichen Intelligenz. Und ihr Urteil? Ein halbherziges Lob mit Vorbehalten.
Schaut man genauer hin: Das Memo ordnet nationale Sicherheitsbehörden an, ihre KI-Beschaffung zu verbessern, Infrastruktur vor ausländischen Eingriffen zu schützen, risikoreiche Modelle zu überprüfen und staatliches Fachpersonal aufzubauen. Das Handelsministerium wird mit seinem AI Safety Institute als Hauptbewertungsstelle ausgezeichnet. Auf dem Papier schön. Aber Hamza Chaudhry vom FLI bricht keine Champagnerflaschen auf.
„Das diese Woche veröffentlichte National Security Memorandum ist ein kritischer Schritt zur Anerkennung und Bewältigung der Risiken ungezügelter KI-Entwicklung – besonders in Bereichen wie Verteidigung, nationale Sicherheit und Kriegswaffen.
„Dieses Memo enthält viele lobenswerte Maßnahmen, Anstrengungen und Empfehlungen, die, wenn umgesetzt, die Vereinigten Staaten und die Welt vor KI-Bedrohungen und -Unsicherheiten schützen – einschließlich der Stärkung des AI Safety Institute des US-Handelsministeriums und der Ausweitung von KI-Expertise in Schlüsselbehörden und -abteilungen.